Mann verwendet Räucherspäne um auf dem Skotti Gasgrill zu räuchern

Unsere Profi-Tipps fürs Räuchern im Gasgrill!

Ein absolutes Highlight: Räuchern im eigenen Gasgrill! Dabei ist es egal, ob Du einen großen oder kleinen Grill besitzt – verwandele ihn im Handumdrehen in einen waschechten Smoker. Rippchen, Pulled Pork oder Lachs veredelst Du mit herrlichem Raucharoma und verwandelst sie in echte BBQ-Klassiker. Wie Du Deinen Gasgrill im Nullkommanichts in einen Räuchergrill verwandelst und durch indirekte Hitze Dein Grillgut bis zur Perfektion garst, verraten wir Dir im Folgenden. 

Die 2 Arten des Räucherns

Generell existieren zwei Arten des Räucherns. Das Kalt- und Heißräuchern. Bei ersterem räucherst Du Deine Lebensmittel über mehrere Stunden oder sogar Tage hinweg. Durch diesen Prozess werden die Lebensmittel haltbarer gemacht, da viel Flüssigkeit entweicht. Besonders für die Zubereitung von Schinken oder geräucherte Würstchen eignet sich das Kalträuchern. Dagegen wird beim Heißräuchern der Grill zunächst auf 65 bis 140 Grad aufgeheizt. Dies klappt perfekt in Deinem eigenen Gasgrill und ist kurzweiliger als das Kalträuchern. 

Wichtiges beim Smoken im Gasgrill

Beim Heißräuchern (auch Smoken) strömt warmer Rauch um das Räuchergut durch den Grill. Das Räucherholz verbrennt unvollständig, wodurch die einzigartige Rauchnote entsteht. Plane auf jeden Fall für die Zubereitung mehr Zeit ein, denn bei niedrigen Temperaturen (weniger als 140 °C) wird das Grillgut so richtig schmackhaft. Stelle zunächst zwei Temperaturzonen beim Grill ein, auf einer Seite heiß bis mittel warm und lass die andere ausgeschaltet. So kannst Du Dein Fleisch, Fisch oder Gemüse mit hilfe indirekter Hitze räuchern. 

Wichtig: Vorm Grillen unbedingt genügend Räucherchips kaufen, die Du während des Prozesses nachlegen kannst. Tust Du das nicht, stoppt die Rauchentwicklung zu schnell. 

Räucherbox 

Für viele Grills gibt es eine Räucherbox, in der Du die Holzchips easy verstaust. Diese verfügen je nach Hersteller über Löcher an der Ober- und Unterseite. Hitze strömt ein und Rauch entweicht oben aus den Löchern. Danach platzierst Du sie auf die vorgeheizte Seite Deines Grills – entweder auf den Grillrost oder direkt auf die Brennerabdeckung. Nach einigen Minuten startet die Rauchentwicklung – hier ist es je nach Grill unterschiedlich, welche Temperatur zu Beginn benötigt wird. Der Rauch entweicht kontrolliert über die Schlitze in der Box. Temperatur bei Rauchbeginn runterstellen und den Deckel für eine bessere Rauchentwicklung schließen.

Tipp: Der Beginn der Rauchentwicklung ist je nach Grill unterschiedlich – die perfekte Temperatur gibt es nicht, da jeder Grill anders tickt. Probiere etwas mit Deinem herum, damit das Holz beim Räuchern nur vor sich hin glimmt. 

Chips wässern: Ja oder nein? Hier scheiden sich die Geister, denn 50 % der Grillmeister ist dafür, die anderen dagegen. Gewässerte Chips benötigen eine längere Anlaufdauer und der Rauch intensiviert den Geschmack des Grillguts zusätzlich, während trockene Chips schneller an Fahrt aufnehmen. Die Lösung: Trockene und gewässerte Chips gleichzeitig einsetzen. 

Bei niedrigen Temperaturen eignet sich die Methode, Alufolie in der Box auszulegen und diese mit Räuchermehl zu befüllen. Um den Glimmvorgang zu starten, nimmst Du lediglich ein Holzkohlebrikett zur Hand. Der große Vorteil: Temperatur der Gasbrenner, unabhängig von der Räucherbox. Eine weitere Vorgehensweise ist, die Box mit Räucherpellets zu bestücken, damit die Brenndauer erhöht wird. 

Smokepipes

Wenn Du schon mal eine Räucherbox genutzt hast, ist die Anwendung von Smokepipes nichts gänzlich neues für Dich. Vor dem Räucherprozess platzierst Du die Röhre ganz einfach auf den Abschirmblechen der Gasbrenner und wartest auf Rauchbeginn. Zwar ist das Füllvolumen der Pipes geringer, sie fangen durch ihre längliche Form jedoch schneller an zu rauchen. Du kannst hier allerdings kein Sägemehl nutzen. 

Do-it-yourself

Du hast weder Räucherbox noch Smokepipes zur Hand? Dann nutze eine Do-it-yourself-Anleitung! Mit extrastarker Aluminiumfolie formst Du ganz einfach Räucherpacks. Gib dafür einfach ein paar Handvoll Rauchchips Deiner Wahl in die Folie und versiegel die Enden gut, sodass nichts mehr austritt. Mit einer Gabel Löcher in die Folie piksen und schon kann der Rauch entweichen. Achtung bei Temperaturen über 120 Grad: Verbrennt die Alufolie, verteilt sich das Ganze im Grill — eine echte Sauerei. 

Räuchern: Finde das passende Aroma!

Viele denken beim Thema Räuchern: Schmeckt doch eh alles gleich! Überzeuge Deine Gäste vom Gegenteil. Wähle je nach Fleisch oder Fisch das Aroma, welches Dein Grillgut perfekt abrundet. Die persönliche Wahrnehmung spielt hier eine entscheidende Rolle. Ganz nach dem Motto ‘Probieren geht über Studieren’, empfehlen wir Dir einfach mal loszulegen und auch unterschiedliche Hölzer für ein leckeres Raucharoma zu kombinieren. 

Holzart  Rauchgeschmack & Anwendung 
Buchenholz
  • Tolles Raucharoma, für viele das bekannteste
  • Sowohl für Fisch als auch Fleisch einsetzbar
Obsthölzer (Kirsch- und Apfelholz)
  • Erzeugt ein mildes, rauchiges, leicht süßliches Aroma
  • Sehr universell einsetzbar
  • Besonders für Geflügel, Schwein und Fisch empfehlenswert
Hickory (Walnuss)
  • Besticht durch ein intensives Aroma
  • Besonders für Rippchen oder Lamm geeignet
Rotzeder
  • Hat ein sehr würziges und leicht süßliches Aroma
  • Der Klassiker, wenn es um das Räuchern von Lachs geht
Ahorn
  • Erzeugt ein mildes und leicht süßliches Aroma
  • Besonders für Geflügel oder Schwein geeignet
Mesquite
  • Sehr dominantes Raucharoma
  • Zum Räuchern von Rinderbrust, Burgerpatties oder exotischem Fleisch passend
Pekannussholz
  • Intensives sowie mildes Raucharoma
  • Fisch, Geflügel. Schwein, Rind und Lamm werden damit perfekt abgerundet.

    Neben den verschiedenen Hölzern sorgen beim Räuchern Laugen, Gewürzmischungen und Saucen für den Erfolgsfaktor. Probier es gleich mal aus!

    Forelle räuchern im Skotti Grill

    4 Tipps für Räucher-Anfänger 

    Du bist ein wahrer Räucher-Newbie? Damit Du vor Deiner Familie und Freunden aussiehst wie ein wahrer Grillprofi, verraten wir Dir 4 Tipps, um jedes Grillgut in ein schmackhaftes, geräuchertes Mahl zu verwandeln! 

    1. Teste Dich durch verschiedene Holzarten beim Räuchern, um Dein Lieblingsaroma zu finden. Starte am besten mit klassischen Hölzern wie Obsthölzern oder Buchenholz und steigere Dich von Mal zu Mal in der Intensität. 
    2. Tausche bei recht großen Fleisch- oder Fischstücken das Räucherholz alle 60 Minuten aus. Dabei kommt es bei der Häufigkeit auch darauf an, ob Du eine Räucherbox oder Smokepipes nutzt. 
    3. Kombiniere für einen einzigartigen Geschmack zwei Hölzer und finde Deine perfekte Kombi. 
    4. Mische für ein optimales Ergebnis gewässerte mit ungewässerten Chips. Und finde für Dich die beste Zusammenstellung für Deinen Grill und den Räucherprozess. 

    Tipp: Kennst Du schon SKOTTI? Dank HACK Räucherspäne und SMAK Räucherschale verwandelst Du ihn schnell in einen Smoker. Und nicht nur das – wie gewohnt grillst Du mit Deinem steckbaren Gasgrill von überall aus – egal ob am Strand, im Park oder auf dem eigenen Balkon. 100 % Grillspaß garantiert! 

    Rezepte fürs Räuchern

    Bei der Suche im World Wide Web wirst Du geradezu erschlagen mit der Rezeptvielfalt. Wir stellen Dir hier einige unserer Favoriten vor. Einige sind perfekt auf SKOTTI abgestimmt, lassen sich aber mit einigen Handgriffen auch easy auf jeden anderen Gasgrill umwandeln. 

    • Geräucherte Forelle: Du liebst geräucherten Fisch? Wie wäre es mit einer leckeren geräucherten Forelle? Perfekt abgeschmeckt mit schwarzem Pfeffer, Salz und einigen Wacholder-Beeren schmeckt sie uns am besten. Auch ein Spritzer Zitrone oder Meerrettich harmonieren super mit dem feinen Räuchergeschmack. Serviere als Beilage Kartoffeln und das Festmahl steht bereit.
        • Geräuchertes Gemüse: Du möchtest etwas Neues ausprobieren? Räucher doch mal Gemüse! Unbedingt eine Schale benutzten, damit keine Flüssigkeit verloren geht – Tomaten eignen sich durch ihre wässrigen Eigenschaften hervorragend zum Räuchern, doch auch Wurzelgemüse erhält einen ganz neuen, phänomenalen Geschmack. 
          • Rippchen: Du stehst auf Rippchen? Wir auch! Räucher sie am besten bei einer niedrigen, indirekten Hitze (80 bis 100 Grad) für eineinhalb Stunden.

                  Häufig gestellte Fragen

                  Wie räuchere ich im Gasgrill? 

                  Beim Räuchern im Gasgrill ist es wichtig, dass Du die Temperatur nicht zu hoch aufdrehst (höchstens 140 Grad Celsius). Du heizt eine Seite des Grills auf, während die andere kühl bleibt – so garantierst Du indirekte Hitze. Lege ein Räucherholz in eine Räucherbox und schon kann es losgehen. Rauch strömt durch den Grill und räuchert Dein Grillgut langsam bis zum gewünschten Ergebnis. 

                  Welches Holz nutze ich zum Räuchern?

                  Bei der Wahl Deines Räucherholzes sind Dir keine Grenzen gesetzt. Für ein eher mildes Raucharoma wähle Obsthölzer, für einen besonders intensiven Geschmack eignen sich Hickory oder Mesquite. 

                  Welches Equipment brauche ich beim Räuchern im Gasgrill?

                  Neben Deinem Gasgrill benötigst Du ein Räucherholz Deiner Wahl und entweder eine Räucherbox oder Smokepipes in denen Du das Holz verstaust. 

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